Inspektionen von Künstlichen Kletteranlagen (KKA)

Seit Juli 2007 gilt die novellierte Norm DIN EN 12572, welche die ursprüngliche Norm aus dem Jahr 1999 ersetzt.
Wesentliche Neuerungen sind die Aufteilung in drei Teile
DIN EN 12572-1 (Juli 2007), Kletteranlagen mit Sicherungspunkten
DIN EN 12572-2 (November 2008), Boulderwände
DIN EN 12572-3 (Januar 2009), Klettergriffe
sowie wesentliche Veränderungen in den Anforderungen an die Konstruktion und Festigkeit von Künstlichen Kletteranlagen (KKA).

Folgende Inspektionen sind nach DIN EN 12572-1:2007 an Kletteranlagen vorzunehmen:

Regelmäßige visuelle Inspektion:

Die regelmäßige visuelle Inspektion ermöglicht die Erkennung offensichtlicher Mängel und Gefahrenquellen an der Vorderseite der Kletterwand, die ohne den Einsatz von Hilfsmitteln vom Boden aus deutlich zu sehen sind. Für eine KKA mit hoher Nutzungshäufigkeit oder Gefahr von Vandalismus kann eine tägliche visuelle Inspektion notwendig sein.

Operative Inspektion:

Die operative Inspektion ist eine Detailprüfung, um die Funktion und Stabilität der Anlage zu prüfen, insbesondere hinsichtlich des Verschleißes. Diese sollte alle 1 bis 3 Monate durchgeführt werden. Operative Inspektionen sind zu dokumentieren.

Hauptinspektion:

Die Hauptinspektion wird einmal Jährlich nach der Wartungsanleitung des Herstellers durchgeführt, um den aktuellen Sicherheitszustand der Kletteranlage, ihrer Fundamente, der tragenden Konstruktion und der Wandoberflächen insgesamt festzustellen, z. B. Witterungseinflüsse, Verschleiß oder Korrosion und eine etwaige Gesamtveränderung in der Sicherheit der Anlage, die durch unsachgemäße Veränderungen oder Reparaturen verursacht wurden.

Besondere Aufmerksamkeit sollte allen Sicherungspunkten, der tragenden Konstruktion und der Unterkonstruktion der Kletteranlage gelten.

Hauptinspektionen sind zu dokumentieren.

Wir führen für Sie als unabhängige Prüfstelle Typ A nach ISO 17020 die
Jahreshauptinspektion nach DIN EN 12572-1
in Ihrer Kletteranlage durch.

Unser Unternehmen ist im gesamten Bundesgebiet von Bad Reichenhall bis Borkum und von Trier bis Dresden tätig. Langfristig angelegte Inspektionsverträge sichern dem Kunden eine kontinuierliche Betreuung, die Übernahme einer Teilhaftung für die Betriebssicherheit, sowie eine günstige Preisgestaltung zu.

Für die Durchführung von Inspektionen setzen wir Mitarbeiter ein, welche über eine mehrjährige Erfahrung aus den Bereichen der Konstruktion, Herstellung und Prüfung von Kletteranlagen verfügen.

Die Norm DIN EN 12572-1 beschreibt, dass bei der Hauptinspektion die Demontage von bestimmten Teilen und das Ersetzen von kritischen Sicherheitselementen (z.B. Sicherungspunkte oder Hintersicherungen) erforderlich sein kann. Diese Inspektion der Anlage sollte von Sachkundigen unter strenger Einhaltung der Anweisungen des Herstellers durchgeführt werden.

 

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